• Persönliches

    Ein anderer Muttertag

    Als Russin den Muttertag am 9. Mai zu feiern fühlt sich merkwürdig an.
    Dieses Datum ist so tief in meiner Familiengeschichte verwurzelt, dass es gar keinen Platz für etwas anderes gibt. Seit ich mich erinnern kann gab es an diesem Tag große offizielle Feierlichkeiten mit Orchestermusik und roten Nelken. In der Schule lauschte ich ehrfürchtig den Geschichten der Befreiung und malte Bilder mit der Überschrift „Nie wieder Krieg“. Bei meinen Großeltern gab es dann „Tee mit was Kleinem“. Die Erzählungen von „damals“ wurden mit schwarz-weiß Fotos und schnell abgewischten Tränen begleitet.

    Damals kannte ich nur die Geschichten von meinen Groß- und Urgroßvater: wie sie beide gekämpft und es bis nach Berlin geschafft haben. Und, wie sie als Sieger nach Hause zurückgekommen sind. Die Geschichte meiner Oma wurde verschwiegen. Dass sie drei Jahre im Arbeiterlager bei Rathenow verbracht hatte, erfuhr ich erst mit sechzehn. Im gleichen Alter marschierte meine Oma zusammen mit anderen jungen Mädchen Richtung Westen. Voller Hoffnung endlich eine Arbeit zu bekommen und mit Geld zurückzukehren….

    am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park

     

    Der Muttertag am 9. Mai…. Ich sitze auf dem Boden im Kinderzimmer und versuche die zerschlagene Feuerwehrstation wieder zusammenzusetzten. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich heute nicht zum Treptower Park fahren kann. „Nicht so schlimm“, sagt mein Fünfjähriger, „dann spiele ich eben mit Andril“.

    Letztes Jahr war ich an diesem Tag mit meinem Sohn am Sowjetischen Ehrenmal. Wer hier am 9. Mai zufällig seine Jogging Runde macht, wird in eine andere Dimension fallen. Es gibt Orchestermusik und rote Nelken. An keinem anderen Ort höre ich so viel Russisch wie hier. Im Schatten der Statue werden schweigend Plastikbecher geleert. Man trinkt, um nicht zu vergessen.

    Ich bekomme heute viele Nachrichten. „Alles Liebe zum Muttertag“ steht nur auf Deutsch geschrieben.

  • Persönliches

    Monatsrückblick Februar 2021: Frost, Flow, Freude

    Frost, Flow, Freude – mit diesen Worten kann ich meinen Februar beschreiben. Mit Winterlust und Kaltsinnigkeit. Und meinem Lieblingswinterwort – „frostüberzuckert“.

    Februar Frost

    Schneezauber in Berlin-Kreuzberg

    „Wann bin ich das letzte Mal Schlitten gefahren?“ – Jetzt kann ich diese Frage problemlos beantworten. Berlin war seit Jahren wieder schneeweiß und frostüberzuckert. Als ich die ersten Schlitten in der Hasenheide sah, konnte ich mich über die Kitaschließung nicht mehr ärgern. Ungefähr zwei Wochen lang bin ich mit meinem Sohn täglich den Hügel runtergefahren, lachend und schreiend. Voller Lebensfreude und Dankbarkeit für diesen besonderen Moment. Das knirschende Geräusch unter meinen Füßen hat mich in meine Kindheit zurückversetzt. Schnee, Sonne und Bewegung machen mich einfach glücklich – wahrscheinlich mein genetisches Gedächtnis 🙂

    Landwehrkanal in Berlin

    Und ich war nicht die Einzige, die grinsend durch die Gegend lief. Massenglücksgefühl konnte auch die Polizei nicht zerstören. Ob es um den Mindestabstand in der Hasenheide oder um das Lebensrisiko auf dem Landwehrkanal ging. Die angestaute Lebensfreude musste einfach raus. Und ich träume jetzt schon davon, meinen Sohn zum Eis Hockey Training zu bringen. Dann könnte ich vielleicht wieder auf den Schlittschuhen stehen.

    Februar Flow

    Mein Bujo im Februar

    Als die Schneeschicht 10 cm hoch war, habe ich auf die Pause-Taste gedrückt. Ich wollte mit der Natur im Einklang sein und nicht eine Sache nach der anderen im Eiltempo abarbeiten. Was keineswegs heißt, dass ich nicht produktiv war. Ganz im Gegenteil. Ende Februar blickte ich auf:

    • Angebot von „innerjoy“ Ich bin russische Stimmer der Meditationsapp! Ich freue mich riesig! Kann kaum abwarten mit den Aufnahmen zu beginnen!
    • ExpertenArtikel How to „der, die das“mein erster Artikel auf Englisch. Für alle meine ehemaligen Stundenten.
    • AKGBerlinSocial Media und Content. Im März beginnt meine Zusammenarbeit mit der Internationalen Akademie für Kommunikation und Gesundheit. Ich freue mich auf die neuen kreativen Konzepte und tolle KollegInnen!

    Februar Freude

    Natur, Bücher und Kunst. Ohne diese Dinge könnte ich nicht leben. Diesen Monat verbrachte ich einen zauberhaften Tag am Schlachten See – mein Kraftort zu jeder Jahreszeit.

    Am letzten Schneetag habe ich einen „Schnee-ctopus“ mit meinem Sohn gebaut – das Produkt eines Misserfolgs, das als Grundlage für jeden Kreativität-Workshop dienen kann.

    Zwei Tage später hatten wir das erste Picknick des Jahres – genau da, wo die Fangarme des Schnee-ctopus geschmolzen waren.

    Abends las ich das Buch von Joel Dicker „Die Geschichte der Baltimores“unglaublich schön und ergreifend. Achtung – Suchtgefahr!

    Zwischendurch habe ich noch eine Postkarte entworfen – meine Liebe zu Papier kennt keine Grenzen! 🙂

    Und weiter?

    Im März beginnt meine Minimalismus Challenge. Die Idee habe ich von Judith Peters aka Sympatexter übernommen. Meine Co-Bloggerin Svenja Lehmann wird mich dabei unterstützen. Ich hoffe, ich halte durch! 🙂

    Mein BuJo Cover

    Ich möchte mich im März auch mit Design Thinking beschäftigen.
    Und natürlich neue berufliche Aufgaben meistern!
    Wir lesen uns in ein paar Wochen wieder!

  • Persönliches

    Monatsrückblick Januar 2021: Der Startschuss ist gefallen!

    Im Januar will ich gar nichts tun. Außer schlafen, lesen und spazieren. Meine Batterien sind leer. Seit mittlerweile fünf Jahren laufe ich von Mitte Oktober bis zum 31.Dezember einen „Halloween-Silvester-Familienmarathon“. Geburtstagsfeiern, Laternenfest, Thanksgiving, Basteln und Weihnachtsbäckerei inklusive.  Am ersten Januar beginnt „meine Zeit“ – ausruhen, Kräfte sammeln, Pläne schmieden. Dieses Jahr stand ich außerdem vor einer wichtigen Entscheidung. Was ist der richtige Weg? Durch welche Tür soll ich gehen? Janusköpfig schaute ich nach hinten und nach vorne. Tag für Tag bekam ich mehr Klarheit. Und voi­là: am Ende des Monats haben sich die Puzzleteilchen zusammengefügt. Der Startschuss ist gefallen – jetzt geht’s los!

     

    Mein „Yeah“-Januar!

    Diesen Monat ging eine Reihe von meinen Voice Coaching  zu Ende.
    Wochenlange Fleißarbeit mündete in einem Feuerwerk von Emotionen. Veränderungen, die „nur“ durch die Stimmarbeit passieren, faszinieren mich immer wieder. An einen Moment erinnere ich mich ganz besonders. Ein Teilnehmer hat am Ende einer Session fast geweint. „Julia, ich wusste nicht, dass mein Name so schön klingen kann!“. Ein Wort, das wir jahrzehntelang hören. Ein Wort, das für uns so selbstverständlich ist wie ein „Hallo“. Mein Coachee war überglücklich, einen Klang für den eigenen Namen gefunden zu haben, der seine volle Persönlichkeit widerspiegelt. Ohne sich verstellen zu müssen. Mit einem klaren „Ja“ zu sich selbst.

    Mein Whiteboard

    In meinem Sprachcoaching Programm habe ich seit Januar eine besondere Konstellation: eine Mutter mit zwei Teenager-Kids, die ich auf die B1- Prüfung vorbereite. Homeoffiice, Homeschooling und dann auch noch zusammen Deutsch lernen? Als dritte Fremdsprache? Chapeau! In den ersten drei Lernwochen gehen wir die Basics durch: sich vorstellen, Zahlen, deutschsprachige Länder, Einkaufen. Eine What’sApp Nachricht oder ein kurzes Video von meinen Lernern zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Denn ich weiß: Es arbeitet in ihnen. Deutschlernen wird langsam zur Routine. Wobei ich sage: Sprachen kann man nicht lernen, man muss sie erleben. Doch im Gegensatz zu Kindern haben Erwachsene bereits einen Tisch oder einen Apfel „begriffen“. Wie sollen nun diese Wörter in einem nichtdeutschsprachigen Kopf landen?

    Das ist doch ganz klar, oder?

    Ich kenne das Problem. Schließlich musste ich das auch lernen: Deutsch ist meine Zweitsprache. Und genau deswegen weiß ich genau, was sich in der linken Hemisphäre abspielt. Nach mittlerweile zehn Jahren DaF-Erfahrung habe ich eine hübsche Kollektion an Strategien gesammelt, die den Lernern helfen soll, sich die wunderbare Deutsche Sprache anzueignen. Und damit es kein Geheimnis bleibt, arbeite ich gerade an einem Artikel für „Medium“. Diesmal allerdings auf Englisch.

    Und das ist auch ein „Yeah“-Januar Moment für sich. Dass ich überhaupt schreibe. Nach der Jahresrückblick- Challenge von „Sympatexter“ war bei mir die Luft raus. Meine Schreibroutine schmolz mit dem ersten Januarschnee dahin. Und dann hatte ich die Idee von Co-Blogging mit Svenja Lehmann, die ebenfalls bei der Challenge dabei war. Was für ein Gewinn! Ich hätte diese Zeilen ohne dich nicht schreiben können, liebe Svenja. Danke für deine Unterstützung und soziale Kontrolle 🙂

    Mein „Nee“-Januar

    Apropos, Kontrolle! Die hätte ich auch gern beim Joggen. Es hat so gut angefangen und dann… Seit der dritten Januarwoche haben meine Joggingschuhe kein Sonnenlicht gesehen. Wenn man zu der Jahreszeit in Berlin überhaupt von der Sonne sprechen kann (sieh unten).

    Aufwärmen auf dem Dach

    Um mein Gewissen zu beruhigen, rede ich mir ein, auch ohne Joggen genug Bewegung zu haben (stimmt natürlich nur bedingt). Mitte Januar fielen auch die Fahrradfahrten in die Kita weg. Dann kam noch der Schneematch und später auch noch die Rutschgefahr. Ist doch klar, dass ich da nicht joggen gehen kann, oder?

    Mein „Soul“-Januar

    Eine meiner Ausreden heißt auch noch: gut für die Seele – gut für den Körper. Das stimmt jetzt aber wirklich, nicht? Selbstgebackene Waffeln, Musik, malen und Eichhörnchen füttern – was gibt’s schöneres im Januar?

    Familienkino – „Soul“ (Pixar)

    Heimkino natürlich! Mit selbstgemachtem Popcorn (salzig, süß und süß-salzig) und warmer Decke.
    Wie wäre es mit einem Animationsfilm?
    – Ja! Lasst uns „Soul“ gucken!

    Einverstanden!

    Schneezauber in Berlin Kreuzberg

    Und dann über Nacht wurde alles weiß! Meine russische Kinderseele lacht und zieht den halb verschlafenen Sohn raus aus der Wohnung. Schnell, bevor er wieder schmilzt! Die weiße Schicht bleibt tatsächlich das ganze Wochenende über liegen. Mit blauem Himmel und zarten Sonnenstrahlen. Ich bin auf einmal wieder fünf und lasse Schneeflocken mein Gesicht kitzeln.

    Mein Buch des Monats

    Was meiner Seele noch gut tut, ist das Lesen. Im Winter und überhaupt. Am 1. Januar habe ich die ersten Seiten von „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ (Joël Dicker) verschlungen. In den folgenden zehn Nächten konnte ich kaum schlafen. Die Geschichte von Joël Dicker hat mich gepackt. Ich war auf allen 736 Seiten mit dabei. Ja, das ist ein Wälzer! Nein, am Ende wird’s nicht langweilig! Ha, jetzt weiß ich warum ich weder schreiben noch joggen konnte – der Schlafmangel!
    Pardon Monsieur Dicker, aber Sie sind der Grund für meine Faulheit.
    Ich darf einfach nicht Ihre Bücher lesen! 

    Übrigens, „Die Geschichte der Baltimores“ soll auch großartig sein.
    Hoffentlich kommt mein Päckchen schon morgen…

    Mein Bujo auf Instagram

    Wie geht es weiter?

    Gut, ich hab’s verstanden:

    • nachts sollte ich lieber schlafen
    • einen Laufpartner ins Boot holen
    • feste Zeiten zum Schreiben einplanen
    Voller Vorfreude

    Bin schon gespannt, was ich Ende Februar schreiben werde 🙂
    Der Startschuss ist gefallen.
    Jetzt einfach weiter machen.

  • Persönliches

    Mein Motto für 2021

    Das Motto für 2021 erschien wie von Zauberhand in meinem Jahresrückblick 2020. Ohne lange Überlegungen. Ganz selbstverständlich. Zweifelsfrei.

    „Du spinnst wohl?! Wie kommst du auf die Idee, dass im neuen Jahr alles wieder möglich wird? Zumindest in den nächsten sechs Monaten bleibt alles beim Altem: Corona-Vakuum gepaart mit Ungewissheit und Ellbogengrüßen.“ – Kaum wage ich einen Ausblick in 2021, meldet sich mein innerer Zensor und versucht mich zu verunsichern. Ich bin mir jedoch sicher, einen richtigen Satz gefunden zu haben.

    The sky is the limit

    Nach der entspannten und erstaunlicherweise langen Silvesterfeier ist eine Woche verstrichen. Der Käsefondue abtrainiert, Schneebälle geworfen, frühe Stunden friedlich verschlafen. Und jetzt: ran an die Arbeit! Im ersten Artikel des Jahres soll es um mein Motto für 2021 gehen.

    Mein Instagram Post am 31.12.2020

    Doch wozu brauche ich es eigentlich? Während ich die mittlerweile vertrocknete Tanne von der Lichterkette befreie, stelle ich mir 3 W-Fragen:

    Wo will ich in einem Jahr sein?
    Was ist der nächste Schritt?
    Worauf soll ich meine Aufmerksamkeit richten?

    Bis jetzt habe ich nie eine Jahresplanung gemacht. Zumindest nicht für mich. Normalerweise geht es um eine Projektplanung oder einen Lernplan für meine Kursteilnehmer. Jetzt aber steht mein Name auf dem leeren Blatt. Es geht um mich. Und um eine bewusste Entscheidung, wie ich mein Leben kreieren möchte.

    The sky is the limit – so soll es dieses Jahr gehen:

    🚀 Raus aus der Deckung
    🚀 Raus aus den Ängsten
    🚀 Raus aus dem limitierten Denken

    The sky is the limit

    Denn was mich beschränkt sind nicht die verschärften Corona Maßnahmen, sondern meine eigenen Gedanken. „Ich bin noch nicht so weit, ich muss noch dies und das lernen, zuerst muss das passieren, dann werde ich...“ und so weiter. Damit ist jetzt Schluss! Um meine Grenzen wirklich zu überschreiten, habe ich mir ein Zauberwort zugelegt: UMSETZEN.

    Mein Wort für 2021

    Jeder Scanner-Persönlichkeit geht es ähnlich wie mir: Die Mappe mit Ideensammlung wächst von Stunde zu Stunde. Ich habe einen Ordner mit Textideen, einen Ordner mit Kursideen, einen Ordner mit Drehbuchideen und einen Ordner mit Kunstideen. Den Ordner mit Schnittmustern habe ich in die zweite Reihe gestellt. Ich habe also genug gesammelt. Jetzt muss ich es auch UMSETZEN!

    Umsetzten – mein Zauberwort für 2021
    • Schreibideen umsetzen – Blogartikeln, Artikeln für „Medium“ und LinkedIn schreiben
    • Coaching-Ideen umsetzen – neue Pakete anbieten, eine neue Zielgruppe ansprechen
    • Pläne für das Theaterstück „Asta! Asta! Asta! “ umsetzten – das Stück an verschiedenen Orten anbieten, den Trailer zusammenstellen, Sponsoren finden, einen Podcast starten
    • „Fullcircle“-Regel umsetzten: ich fange keine neuen Projekte an, solange ich die ersten drei nicht abgeschloßen habe.

    Was möchte ich 2021 erreichen?

    Mit Motto und Zauberwort gewappnet will ich Ende Dezember 2021 Folgendes vorweisen können:

    • ein großes Netzwerk aufbauen
    • bei den Konferenzen als Speakerin auftreten
    • eine go-to-Person in Sachen Stimme und Fremdsprache sein
    • Online Marketing zum Freund machen
    • Videoproduktion-Profi werden
    • 1000 Followers auf Instagram
    • 36 Blogartikeln
    • 10 km Jogging-Strecke (sieh meine Jogging – Wette 2020)
    • ausverkaufte Vorstellungen von „Asta! Asta! Asta!“ auf Hiddensee im Mai und September
    • mein Jahresrückblick 2021 ( mit Judith Peters von Sympatexter)
    Ziele setzten und erreichen

    Ich werde gleich auf die Taste „Veröffentlichen“ drücken und danach aufs Gemeinschaftsdach gehen. Mit einem heißen Tee in der Hand werde ich nach oben blicken. Ich werde mir vorstellen, irgendwo in der Exosphäre fliegt meine Wunschrakete für 2021. Vielleicht aber ist sie bereits im Weltall:
    THE SKY IS THE LIMIT

  • Persönliches

    Mein Jahresrückblick 2020: Wurzeln und Flügel

    Einen Jahresrückblick habe ich noch nie geschrieben.
    Als ich den Aufruf von Judith Peters von „Sympatexter“ gesehen habe, wußte ich sofort:
    diese Challenge wäre der perfekte Abschluss für das verrückte Jahr 2020.
    Seit dem 1.Dezember
    reflektiere ich meine Highlights und Lektionen, Pläne und Wirklichkeit. Wie waren meine letzten zwölf Monate? Unten steht alles schwarz auf weiß. Eins kann ich aber schon verraten:
    Ich bin zu meinen Wurzeln zurück gekehrt und fühle meine Flügel wachsen.

     

    Inhaltsverzeichnis
     

    Asta Nielsen, Hiddensee und das ganze Theater

    Asta …. wer? In diesem Beitrag  kann man mehr darüber erfahren.
    Fakt ist: am 9.September 2020 feierte ich mit meinem Ensemble Premiere von „Asta! Asta! Asta!“ 
    Und so war es dann:

     

    Verraten Sie mir das Geheimnis Ihrer Kunst?
    – Harte Arbeit
    .

    aus „Asta!Asta!Asta!“

    Zwischendurch sehr verzweifelt und überarbeitet, aber hochmotiviert, das Openair Theaterstück dem Publikum auf Hiddensee zu zeigen:

    Unser Plakat

     

    Anfang Januar begannen die Proben. Mitte Februar wurde die Premiere auf dieses Jahr vorgezogen. Ende April wussten wir gar nicht, ob wir spielen werden.

    Urban Gad (Yuri Garate) mit Asta Nielsen (Julia Romanova)

    Selbst Anfang Juli, als wir Richtung Hiddensee fuhren, gab’s keine Klarheit.
    Doch wir waren da vorerst „nur“ für die Proben.

    Egal ob Sonne oder Regen – wir gingen Szene für Szene durch. 
    Draußen am Asta Nielsen Haus in Vitte/Hiddensee

     

    „Karusel“ – Asta Nielsen Haus auf Hiddensee

    Zurück in Berlin ging dann ans Eingemachte:
    allein für meine Rolle brauchten wir 5 Perücken, 12 Kostüme und mehrere Requisiten.
    Die sechste Textfassung wurde zum dritten Mal geändert und musste gelernt werden.
    Die Musik- und Tanzszenen saßen noch gar nicht.
    Der Dänisch-Übersetzer wurde händeringend gesucht.
    Der einzige Film mit der Stimme von Asta Nielsen musste aus Russland geschickt werden.

    Vorstellung „Asta!Asta!Asta!“ im September 2020

    Als ich bei der Premiere zu den Zuschauern blickte, sah ich paar Menschen mit Masken.
    Ich musste mich echt zusammenreißen, um nicht aus der Rolle zu fallen.
    Zwei Stunden später konnte ich meine Tränen kaum zurückhalten.
    Endszene auf dem Balkon vom „Karusel“. Das Gedicht von Asta Nielsen „Woraus besteht das Leben eines Künstlers“.

    Verwandlung

    Als die letzten Worte im Zuschauerraum nachhallten, spürte ich unsichtbare Flügel an meinem Rücken.
    Ich habe es geschafft. Ich habe mich durch unzählige Literatur, Recherche, Zweifeln, Absagen, Kritik, Proben, Tränen und Lachattacken satt gefressen und konnte nun fliegen.

    Es ist vollbracht!

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
    Im Mai und September 2021 spielen wir wieder!

     

    Die Kartenreservierung ist spätestens ab April möglich. Am besten direkt beim Hafen- und Kurbetrieb Seebad Hiddensee kontaktieren. Oder mit mir in Kontakt bleiben 🙂 

    2020 – alles anders

    Mein persönlicher größter Erfolg war die Entdeckung meiner „Scanner“-Persönlichkeit. Endlich konnte ich meine Unzufriedenheit und den Wunsch nach Überforderung verstehen. Ich bin noch nicht 100% in meinem „Sweet Spot“, aber definitiv auf dem Weg dahin. Was hat sich also dieses Jahr verändert?

    Von „Off“ zu „On“
    Meine größte Veränderung des Jahres: Coaching via Zoom. 
    Erstmal wurde ich mit meinen 50 Coachees ins kalte Wasser geschmissen. Dann lernte ich auf den Wellen der Online Meetings zu surfen. Jetzt zoome ich mich ein und aus, ohne dabei den festen Boden zu verlieren.

    Nach meinem Stimmtraining

     

     

     

     

     

     

     

     

    Von außen nach innen 
    Teilweise gezwungen, teilweise ausgesucht. Dieses Jahr kam ich in den Genuss nach innen zu schauen. 
    Der Prozess der Transformation war nicht immer schmerzfrei. Die Unplanbarkeit und zwei Quarantäne haben die Sache nicht leichter gemacht.

    Stimmt noch der Rahmen?


    Aber es hat sich gelohnt, meine Talente und Stärken unter die Lupe zu nehmen. Die alte Last hinter mir zu lassen. Nach einem Reset kommt der Neustart! Ich will keine Minute mehr verlieren,  mein Wissen und meine Kunst mit der Welt zu teilen!

    • Auf der Bühne
      Nach fünf Jahren stand ich wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
      Genauer gesagt auf dem Gras. „Asta! Asta! Asta!“  wurde glücklicherweise als Openair Theaterstück konzipiert. Das Sommerhaus von Asta Nielsen auf Hiddensee war unser Bühnenbild. Kurz vor Premiere überkam mich die Panik: war das alles nicht eine Schnapsidee? Wird es den Leuten gefallen? Bin ich der Rolle der Stummfilmdiva gewachsen?
      Ich als Asta Nielsen

      Wir waren jeden Abend ausverkauft. „Endlich wieder Kunst!“ erfreute sich das Publikum.
      Jeder Abend war eine Zeitreise in die Welt, die der Heutigen gar nicht so fremd ist.
      2021 geht es weiter mit der theatralen „Karusel“-Fahrt durch das Leben von Asta Nielsen und ihren Freunden.

    • Social Media Ahoi!
      2020 – das Jahr der Weiterbildung!
      Und was liegt näher, als sich mit Social Media Marketing zu beschäftigen, wenn (fast) alles sich im Netz abspielt?

      Vor- und hinter der Kamera

      Im April begann mein Abenteuer in die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
      Ich habe meine Liebe zum Content entdeckt. Und habe InterACT English auf FB mit dem Redaktionsplan und Community Management unterstützt.


    • Mein Weg zum Bloggen
      Die Devise des Jahres „Kontakte zu reduzieren“ gefiel mir gar nicht. 
      Mein Geburtstag diesen Sommer

      Ohne meine Freunde und meine Familie bin ich nur ein Halbmensch.
      Ich habe mein Leben lang mit und für Menschen gearbeitet. Öfter auch in großen Gruppen. Ein Tag, an dem ich nicht im Austausch mit Anderen bin, ist für mich ein verlorener Tag. Zuerst kam mein Bullet Journal zu Hilfe, und nun dieser Blog. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Artikeln und Reflexionen.

    Meine Jogging – Wette


    Nur drei Wochen und kein Tag länger. Danach kann ich die Laufschuhe wieder in den Keller bringen. So war die Abmachung zwischen mir und meinem Partner, der locker zehn Kilometer joggt ohne vorher zu frühstücken.

    Generell bin ich ein sportlicher Mensch: fahre viel Fahrrad, gehe regelmäßig zum Yoga.
    Aus bekannten Gründen fielen Fahrten zum Büro und Besuche des Yogastudios weg.
    Nach drei Monaten Homeoffice verspürte ich einen extremen Bewegungsdrang und machte am 16.Mai 2020 das Unmögliche.

    „Ich kann nicht joggen! Ich bekomme Seitenstiche, Kopfschmerzen und meine Blase spielt verrückt!“ – das waren meine typischen Ausreden, wenn es ums Laufen ging.

    Und das stimmte wirklich! Zumindest bis Mai 2020.

    Wie habe ich es aber geschafft, eine Strecke von fünf Kilometern zu absolvieren?

    Das hält mich am Laufen:

    • Den richtigen Zeitpunkt erwischen: Joggen nur am Morgen? Nachmittags oder abends klappt es auch wunderbar!
    • Trinken vor dem Joggen – und die Kopfschmerzen sind weg!
    • Statistiken in der Lauf App: ich staunte nicht schlecht, als ich 3,4 km auf meinem Dashboard sah. Mehr als 1000 Meter hätte ich mir nicht zugetraut
    • „Me time“: ich renne buchstäblich weg von meiner Familie und darf nur Julia sein
    • Joggen und Lernen: so lerne ich alle meine Texte
    • Beim Joggen eine Lösung finden: ich knöpfe mir eine Frage vor und die Antwort kommt beim Laufen
    Adventsstimmung mit selbstgebastelten Sternen

    Mittlerweile haben wir Ende Dezember. Es sind deutlich mehr als drei Wochen vergangen. Meine Laufschuhe stehen immer noch griffbereit im Flur. Auch wenn ich im November nicht besonders fleißig war: Joggen gehört ab jetzt zu meinem Leben. Wette verloren… Zum Glück! 🙂

     

     

    Bullet Journal Junkie

    Mein #monthlylog für September

    Eigentlich wollte ich  Sketchnotes lernen.
    2019 habe ich an dem Workshop „Train the Trainer“ teilgenommen, geleitet von der großartigen Nina Haber – Inspiration pur! Also griff ich zum Stift und Papier, als das öffentliche Leben lahm gelegt wurde. Beim stöbern auf Pinterest bin ich auf das Buch von Ryder Carroll aufmerksam geworden. Beim Einkaufen und auf dem Weg zum Spielplatz hörte ich mir sein Audiobuch auf Spotify an. Paar Wochen später erstellte ich meinen ersten #monthlylog.

    Viele verwechseln Bullet Journal mit einem Kalender. Wie der Erfinder selbst erklärt: es geht nicht um die Organisation, sondern um Aufmerksamkeit. Die Schnittstelle zwischen WAS wir machen und WARUM wir es machen. Es gibt viele Gründe einen Bujo (Abkürzung von Bullet Journal) zu führen. Meine sind:

    • Produktivität
    • Zielsetzung
    • Tagebuch
    • Reflexion

    Meine Freunde wissen um meine Liebe zum Papier und Schreiben mit der Hand.
    Ob es um eine Geburtstagsfeier, eine Theaterproduktion, ein Arbeitsprojekt oder eine einfache Entspannung geht: ohne meinen Bujo wäre ich aufgeschmissen. 

    Ich möchte an dieser Stelle betonen: ich habe noch nie gemalt oder gezeichnet! 
    Die Ausrede „Ich bin nicht künstlerisch begabt“ wird nicht akzeptiert!
    Es ist immer ein guter Punkt mit einem Bullet Journal anzufangen, aber am Anfang des Jahres hat es eine magische Kraft! Schnell ein Notizbuch mit Pünktchen kaufen und los geht’s mit dem Jahresüberblick, Future Log, Jahresziele und Monatsübersicht für Januar! 

    Meine Jahresübersicht 2021

    Meine Vision: ein Bujo für jeden!
    Wenn Du mehr Inspiration oder Unterstützung brauchst folge mir auf Instagram
    Im nächsten Jahr gibt es mehr Blogartikeln zum Thema Bullet Journaling!
    Schreib mir in die Kommentare, wie ich Dich bei deiner Bujo- Reise unterstützen kann 🙂
    Meine Empfehlung für den Anfang: das Buch „Die Bullet Journal Methode“ von Ryder Carroll!
    Und wenn wir schon dabei sind:

    Meine Bücherliste 2020

    Hier ist meine Auslese 2020:

    Bei weitem nicht alles, was ich textlich konsumiert habe.
    Aber für den Jahresrückblick sollte es reichen!
    Die drei Reihen repräsentieren jeweils eine Kategorie.

    Warum ich ausgerechnet diese Bücher gewählt habe? Hier kommt die Antwort:

    Ganz oben: meine Vorbereitung auf die Theaterproduktion „Asta!Asta!Asta!“.
    Dazu kämen noch paar Bände über die Künstler auf Hiddensee, Geschichte von Hiddensee, Gedichte von Ringelnatz und natürlich Fachliteratur zum Thema Stummfilm und Deutsche Geschichte.

    Die schweigende Muse, (das dritte von links) die Autobiographie der Stummfilmdiva, liegt seit 2019 neben meinem Bett. Das Buch diente uns als Grundlage für das Stück und ist überall mit gelben Post-it beklebt. Um die Atmosphäre der Goldenen Zwanziger besser zu begreifen, studierte ich Vicki Baums Menschen im Hotel . Mit Renate Seydel konnte ich dieses Jahr über Ihr Buch Asta Nielsen. Ein Leben zwischen Kopenhagen, Berlin und Hiddensee sprechen, und sie bei der Premiere persönlich begrüßen.
    Das Buch über Astrid Lindgren packte ich auch dazu. Beim Lesen von Asta Nielsen. Filmgenie und Neue Frau habe ich viele Parallelen zwischen diesen Frauen entdeckt. Ganz abgesehen davon, dass ich die beiden Skandinavierinnen bewundernswert finde. Künstlerisch und menschlich zugleich. Die Liebe zu

    In der Mitte liegen Sach- und Fachbücher, die sich schon lange auf meinem Schreibtisch türmen, oder ganz frisch eingetroffen sind. Mein ständiger Begleiter ist Freeing the natural voice von Kristin Linklater – ein Muss für jeden Schauspieler und Sprecher. Die Bullet Journal Methode  ist mein Anker in stürmischen Zeiten, ebenso wie Designing Your Life (de: Mach, was Du willst. Design Thinking fürs Leben). Allen, die bei mir Stimmtraining machen, empfehle ich Die Welt ist Klang , auch wenn es keine leichte Kost ist. Von Robert McKee lerne ich, was eine perfekte Story ausmacht und wenn ihr mein #storydoing verfolgt habt, wisst ihr, dass mich Maren Hoff mit ihrem Jedes Kind darf glücklich sein  besonders beeindruckt hat. (Auf dem Foto fehlt das Buch, da ich es leider nicht finden konnte … Muss meinen Sohn fragen, er versteckt gern meine Sachen…)

     

    Die untere Reihe hat mich aus dem Alltag entführt und viele Nächte wach gehalten. Die Trilogie Gelobtes Land von Christine Heimannsberg musste ich mehrmals anfangen. Ich war schockiert und neugierig gleichermaßen. Wer sich die Frage stellt, wie wir als Gesellschaft auf dem Planeten Erde weiterleben wollen, darf sich diese Dystopie nicht entgehen lassen. Alle Bücher von Juli Zeh kann ich gleich dazu packen, nicht nur Leere Herzen. Die Werke von Isabell Allende und Julian Barnes sind Musik für meine Seele! Genauso wie die Geschichten von Judith Hermann, die ich dieses Jahr entdeckt habe. Den Satz „Wer die Musik kennt, kann nicht unglücklich sein“ aus Wer ist Martha? von Marjana Gaponenko habe ich dieses Jahr oft zitiert. Und „je mehr Sprachen du sprichst, umso menschlicher wirst du“ steht für sich.

    Hast eins von diesen Büchern gelesen? Oder hast du eine Empfehlung für mich?
    Schreib es mir in die Kommentare! Ich freue mich über jede Anregung! 

    Pandemische Chroniken einer Mutter

    Mit Mundschutz in der S-Bahn

    Die zwei Corona-Wellen haben mich sehr herausgefordert und Einiges gelehrt.
    Am 30.März wurde ein Artikel auf LinkedIn von mir veröffentlicht mit dem Titel 3 Tipps for #wfh with Toddler . Naiverweise glaubte ich damals, der ganze Wahnsinn wär bald zu Ende. 

    Zeig mir deine Kraft!

    Doch weder der Kauf eines Trampolins noch ein perfektes Zeitmanagement haben mich vor einem Burn-out gerettet. Wie auch viele andere, war ich Ende Mai mit meinen Nerven am Ende.
    Fußballstadien öffneten sich. Das Frischgezapfte lief wieder.
    Und ich führte Videokonferenzen, jederzeit auf Folgendes gefasst:

    – Mama, ich muss kacken!!!!
    – Warum hat dieser Mann keine Haare?
    – Kann ich noch mehr Salzstangen?
    – Schau, was ich mit der Zahnpasta gemalt habe!
    – Wann darf ich wieder mit Tet spielen?
    – Mein Glas ist kaputt!
    – Hör doch auf zu arbeiten!!!!!!! (Spielzeug, Geschirr oder Bücher gegen meinen Rücken)

    Mein bester Assistent

    Zu meinem Leid packte meinen Sohn noch das Dino-Fieber:
    ich wurde gebissen, gestochen und bespuckt. Und das Ganze vor den Augen meiner Teilnehmer.

    Homeoffice mit Dinos

    Abends um neun, während mein Pachycephalosaurus leise schnarchte, begann meine produktivste Arbeitszeit. Als Ritual schrieb ich jeden Tag:

    1. Wie war der Tag insgesamt?
    2. Freude des Tages?
    3. Challenge des Tages?
    4. Frage für morgen.
    Pause auf dem Tempelhofer Feld

    Ich teilte es dann mit meinen Kollegen bei Blinkist, die auch Eltern waren.
    So begann die gegenseitige Unterstützung, die uns alle ermutigte weiterzumachen.
    Zumindest bis zum nächsten Tag.

    Dann kam der Sommer und mit ihm die Illusion der Normalität.
    Ich konnte Kinderstimmen auf den Spielplätzen hören,  die Erzieherinnen mit Mundschutz begrüßten mich jeden Morgen in der Kita und im August waren wir sogar 8 Tage im Wald zelten!!!

    Zelten am Ellbogensee


    Der Oktober brachte uns zwei Quarantäne. Zum Glück waren wir alle gesund. Seinen 5.Geburtstag feierte mein Sohn ohne Freunde. Die Party konnten wir aber paar Tage später nachholen.

    Mein Sohn wurde fünf

    Mit Notbetreuung und Arbeitsaufteilung kommen wir gut durch den Dezember durch.
    Ich nehme jetzt viele Sachen lockerer, und erwarte nicht mehr von mir selbst perfekte Mutter und perfekte Arbeitskraft zu sein. Zumindest nicht in diesen Zeiten 🙂

     

    Weihnachten und Co

    Dass mein Sohn Ende Dezember nicht seine Großeltern zu Gesicht bekommt ist nichts Außergewöhnliches.
    Unsere Familien leben  nicht gerade um die Ecke (USA / Russland),  Weihnachtsflugpreise sind alles andere als erschwinglich und ich reise sowieso viel lieber im Sommer. 


    Damit wir nicht in ein tiefes Loch aus Gänsebraten und Glühwein reinfallen, laden wir viele Freunde in der Zeit zwischen den Jahren ein. Oder statten selbst einen Besuch ab. Am 25sten lösen wir Kindertheaterkarten ein und am 30ten singen wir fröhlich russische Winterlieder auf dem Jolkafest. Spielt das Wetter mit, fahren wir zum Schlachtensee. Nachdem die Strecke zwischen der S-Bahn und „Fischerhütte“ durchlaufen ist, wartet auf uns heißer Kakao und paar Pommes. Normalerweise. 

     

    Mein Weihnachtsgeschenk: das Spiel Hus

    Dieses Jahr fühle ich mich ziemlich einsam in den Rauhnächten. Und auch ein bisschen eingeschlossen. Nach 1 Stunde Spielplatz habe ich keine Lust auf die frische Luft und bleibe dann doch lieber auf der Couch. Am zweiten Weihnachtstag hat es aber plötzlich geschneit! In Berlin! Auf einmal stand meine Familie draußen, wie bei einem Feueralarm.  Auch wenn der Zauber nur fünf Minuten anhielt, hat es sich gelohnt die warme Stube zu verlassen und sich mit begeisterten Nachbarn zu unterhalten 🙂

    Wenn Eltern zu lange schlafen…

    Was wir dieses Jahr doch geschafft haben – zum Schlachtensee zu fahren! Und es hat sich so was von gelohnt!

    Spiegelspiel am Schlachtensee

    Freu(n)den des Jahres

    Dafür bin ich dieses Jahr besonders dankbar:

    Ich habe jeden Sommertag damit begonnen, meinem Mini-Paradies auf dem Gemeinschaftsdach zu danken.

     

    • Meinen Nachbarn
    • Meinen Freunden

      Mit Freunden auf dem Tempelhofer Feld
    • Kita von meinem Sohn
    • Meine Kursteilnehmer
    • Meine Familie (Partner und Sohn)
    • Ellbogensee
    • Hafen- und Kurbetrieb Hiddensee (Link)

    Was mich 2021 erwartet

    • mehr bloggen
    • mehr Content
    • Wiedersehen mit meinen Eltern
    • „Asta!Asta!Asta!“ Vorstellungen auf Hiddensee
    • Online Voice and Language Coaching
    • Quality time mit meiner Familie

      Mein Motto für 2021 lautet: The Sky is the limit

    Der Ausblick von meinem Dach

    Wenn ich schon dieses Jahr keine Raketen schießen darf, muss ich selbst eine werden!
    So viel zu meinem Motto 2021 🙂
    Was ich genau damit meine und wie meine Reise nach oben aussehen wird verrate ich in meinem ersten Artikel des Jahres. Stay tuned!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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