Rückblicke

Mein Jahresrückblick 2020: Wurzeln und Flügel

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Einen Jahresrückblick habe ich noch nie geschrieben.
Als ich den Aufruf von Judith Peters von „Sympatexter“ gesehen habe, wußte ich sofort:
diese Challenge wäre der perfekte Abschluss für das verrückte Jahr 2020.
Seit dem 1.Dezember
reflektiere ich meine Highlights und Lektionen, Pläne und Wirklichkeit. Wie waren meine letzten zwölf Monate? Unten steht alles schwarz auf weiß. Eins kann ich aber schon verraten:
Ich bin zu meinen Wurzeln zurück gekehrt und fühle meine Flügel wachsen.

 

Inhaltsverzeichnis
 

Asta Nielsen, Hiddensee und das ganze Theater

Asta …. wer? In diesem Beitrag  kann man mehr darüber erfahren.
Fakt ist: am 9.September 2020 feierte ich mit meinem Ensemble Premiere von „Asta! Asta! Asta!“ 
Und so war es dann:

 

Verraten Sie mir das Geheimnis Ihrer Kunst?
– Harte Arbeit
.

aus „Asta!Asta!Asta!“

Zwischendurch sehr verzweifelt und überarbeitet, aber hochmotiviert, das Openair Theaterstück dem Publikum auf Hiddensee zu zeigen:

Unser Plakat

 

Anfang Januar begannen die Proben. Mitte Februar wurde die Premiere auf dieses Jahr vorgezogen. Ende April wussten wir gar nicht, ob wir spielen werden.

Urban Gad (Yuri Garate) mit Asta Nielsen (Julia Romanova)

Selbst Anfang Juli, als wir Richtung Hiddensee fuhren, gab’s keine Klarheit.
Doch wir waren da vorerst „nur“ für die Proben.

Egal ob Sonne oder Regen – wir gingen Szene für Szene durch. 
Draußen am Asta Nielsen Haus in Vitte/Hiddensee

 

„Karusel“ – Asta Nielsen Haus auf Hiddensee

Zurück in Berlin ging dann ans Eingemachte:
allein für meine Rolle brauchten wir 5 Perücken, 12 Kostüme und mehrere Requisiten.
Die sechste Textfassung wurde zum dritten Mal geändert und musste gelernt werden.
Die Musik- und Tanzszenen saßen noch gar nicht.
Der Dänisch-Übersetzer wurde händeringend gesucht.
Der einzige Film mit der Stimme von Asta Nielsen musste aus Russland geschickt werden.

Vorstellung „Asta!Asta!Asta!“ im September 2020

Als ich bei der Premiere zu den Zuschauern blickte, sah ich paar Menschen mit Masken.
Ich musste mich echt zusammenreißen, um nicht aus der Rolle zu fallen.
Zwei Stunden später konnte ich meine Tränen kaum zurückhalten.
Endszene auf dem Balkon vom „Karusel“. Das Gedicht von Asta Nielsen „Woraus besteht das Leben eines Künstlers“.

Verwandlung

Als die letzten Worte im Zuschauerraum nachhallten, spürte ich unsichtbare Flügel an meinem Rücken.
Ich habe es geschafft. Ich habe mich durch unzählige Literatur, Recherche, Zweifeln, Absagen, Kritik, Proben, Tränen und Lachattacken satt gefressen und konnte nun fliegen.

Es ist vollbracht!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Im Mai und September 2021 spielen wir wieder!

 

Die Kartenreservierung ist spätestens ab April möglich. Am besten direkt beim Hafen- und Kurbetrieb Seebad Hiddensee kontaktieren. Oder mit mir in Kontakt bleiben 🙂 

2020 – alles anders

Mein persönlicher größter Erfolg war die Entdeckung meiner „Scanner“-Persönlichkeit. Endlich konnte ich meine Unzufriedenheit und den Wunsch nach Überforderung verstehen. Ich bin noch nicht 100% in meinem „Sweet Spot“, aber definitiv auf dem Weg dahin. Was hat sich also dieses Jahr verändert?

Von „Off“ zu „On“
Meine größte Veränderung des Jahres: Coaching via Zoom. 
Erstmal wurde ich mit meinen 50 Coachees ins kalte Wasser geschmissen. Dann lernte ich auf den Wellen der Online Meetings zu surfen. Jetzt zoome ich mich ein und aus, ohne dabei den festen Boden zu verlieren.

Nach meinem Stimmtraining

 

 

 

 

 

 

 

 

Von außen nach innen 
Teilweise gezwungen, teilweise ausgesucht. Dieses Jahr kam ich in den Genuss nach innen zu schauen. 
Der Prozess der Transformation war nicht immer schmerzfrei. Die Unplanbarkeit und zwei Quarantäne haben die Sache nicht leichter gemacht.

Stimmt noch der Rahmen?


Aber es hat sich gelohnt, meine Talente und Stärken unter die Lupe zu nehmen. Die alte Last hinter mir zu lassen. Nach einem Reset kommt der Neustart! Ich will keine Minute mehr verlieren,  mein Wissen und meine Kunst mit der Welt zu teilen!

  • Auf der Bühne
    Nach fünf Jahren stand ich wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
    Genauer gesagt auf dem Gras. „Asta! Asta! Asta!“  wurde glücklicherweise als Openair Theaterstück konzipiert. Das Sommerhaus von Asta Nielsen auf Hiddensee war unser Bühnenbild. Kurz vor Premiere überkam mich die Panik: war das alles nicht eine Schnapsidee? Wird es den Leuten gefallen? Bin ich der Rolle der Stummfilmdiva gewachsen?
    Ich als Asta Nielsen

    Wir waren jeden Abend ausverkauft. „Endlich wieder Kunst!“ erfreute sich das Publikum.
    Jeder Abend war eine Zeitreise in die Welt, die der Heutigen gar nicht so fremd ist.
    2021 geht es weiter mit der theatralen „Karusel“-Fahrt durch das Leben von Asta Nielsen und ihren Freunden.

  • Social Media Ahoi!
    2020 – das Jahr der Weiterbildung!
    Und was liegt näher, als sich mit Social Media Marketing zu beschäftigen, wenn (fast) alles sich im Netz abspielt?

    Vor- und hinter der Kamera

    Im April begann mein Abenteuer in die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Ich habe meine Liebe zum Content entdeckt. Und habe InterACT English auf FB mit dem Redaktionsplan und Community Management unterstützt.


  • Mein Weg zum Bloggen
    Die Devise des Jahres „Kontakte zu reduzieren“ gefiel mir gar nicht. 
    Mein Geburtstag diesen Sommer

    Ohne meine Freunde und meine Familie bin ich nur ein Halbmensch.
    Ich habe mein Leben lang mit und für Menschen gearbeitet. Öfter auch in großen Gruppen. Ein Tag, an dem ich nicht im Austausch mit Anderen bin, ist für mich ein verlorener Tag. Zuerst kam mein Bullet Journal zu Hilfe, und nun dieser Blog. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Artikeln und Reflexionen.

Meine Jogging – Wette


Nur drei Wochen und kein Tag länger. Danach kann ich die Laufschuhe wieder in den Keller bringen. So war die Abmachung zwischen mir und meinem Partner, der locker zehn Kilometer joggt ohne vorher zu frühstücken.

Generell bin ich ein sportlicher Mensch: fahre viel Fahrrad, gehe regelmäßig zum Yoga.
Aus bekannten Gründen fielen Fahrten zum Büro und Besuche des Yogastudios weg.
Nach drei Monaten Homeoffice verspürte ich einen extremen Bewegungsdrang und machte am 16.Mai 2020 das Unmögliche.

„Ich kann nicht joggen! Ich bekomme Seitenstiche, Kopfschmerzen und meine Blase spielt verrückt!“ – das waren meine typischen Ausreden, wenn es ums Laufen ging.

Und das stimmte wirklich! Zumindest bis Mai 2020.

Wie habe ich es aber geschafft, eine Strecke von fünf Kilometern zu absolvieren?

Das hält mich am Laufen:

  • Den richtigen Zeitpunkt erwischen: Joggen nur am Morgen? Nachmittags oder abends klappt es auch wunderbar!
  • Trinken vor dem Joggen – und die Kopfschmerzen sind weg!
  • Statistiken in der Lauf App: ich staunte nicht schlecht, als ich 3,4 km auf meinem Dashboard sah. Mehr als 1000 Meter hätte ich mir nicht zugetraut
  • „Me time“: ich renne buchstäblich weg von meiner Familie und darf nur Julia sein
  • Joggen und Lernen: so lerne ich alle meine Texte
  • Beim Joggen eine Lösung finden: ich knöpfe mir eine Frage vor und die Antwort kommt beim Laufen
Adventsstimmung mit selbstgebastelten Sternen

Mittlerweile haben wir Ende Dezember. Es sind deutlich mehr als drei Wochen vergangen. Meine Laufschuhe stehen immer noch griffbereit im Flur. Auch wenn ich im November nicht besonders fleißig war: Joggen gehört ab jetzt zu meinem Leben. Wette verloren… Zum Glück! 🙂

 

 

Bullet Journal Junkie

Mein #monthlylog für September

Eigentlich wollte ich  Sketchnotes lernen.
2019 habe ich an dem Workshop „Train the Trainer“ teilgenommen, geleitet von der großartigen Nina Haber – Inspiration pur! Also griff ich zum Stift und Papier, als das öffentliche Leben lahm gelegt wurde. Beim stöbern auf Pinterest bin ich auf das Buch von Ryder Carroll aufmerksam geworden. Beim Einkaufen und auf dem Weg zum Spielplatz hörte ich mir sein Audiobuch auf Spotify an. Paar Wochen später erstellte ich meinen ersten #monthlylog.

Viele verwechseln Bullet Journal mit einem Kalender. Wie der Erfinder selbst erklärt: es geht nicht um die Organisation, sondern um Aufmerksamkeit. Die Schnittstelle zwischen WAS wir machen und WARUM wir es machen. Es gibt viele Gründe einen Bujo (Abkürzung von Bullet Journal) zu führen. Meine sind:

  • Produktivität
  • Zielsetzung
  • Tagebuch
  • Reflexion

Meine Freunde wissen um meine Liebe zum Papier und Schreiben mit der Hand.
Ob es um eine Geburtstagsfeier, eine Theaterproduktion, ein Arbeitsprojekt oder eine einfache Entspannung geht: ohne meinen Bujo wäre ich aufgeschmissen. 

Ich möchte an dieser Stelle betonen: ich habe noch nie gemalt oder gezeichnet! 
Die Ausrede „Ich bin nicht künstlerisch begabt“ wird nicht akzeptiert!
Es ist immer ein guter Punkt mit einem Bullet Journal anzufangen, aber am Anfang des Jahres hat es eine magische Kraft! Schnell ein Notizbuch mit Pünktchen kaufen und los geht’s mit dem Jahresüberblick, Future Log, Jahresziele und Monatsübersicht für Januar! 

Meine Jahresübersicht 2021

Meine Vision: ein Bujo für jeden!
Wenn Du mehr Inspiration oder Unterstützung brauchst folge mir auf Instagram
Im nächsten Jahr gibt es mehr Blogartikeln zum Thema Bullet Journaling!
Schreib mir in die Kommentare, wie ich Dich bei deiner Bujo- Reise unterstützen kann 🙂
Meine Empfehlung für den Anfang: das Buch „Die Bullet Journal Methode“ von Ryder Carroll!
Und wenn wir schon dabei sind:

Meine Bücherliste 2020

Hier ist meine Auslese 2020.
Bei weitem nicht alles, was ich textlich konsumiert habe.
Aber für den Jahresrückblick sollte es reichen!
Die drei Reihen repräsentieren jeweils eine Kategorie.

Warum ich ausgerechnet diese Bücher gewählt habe? Hier kommt die Antwort:

Ganz oben: meine Vorbereitung auf die Theaterproduktion „Asta!Asta!Asta!“.
Dazu kämen noch paar Bände über die Künstler auf Hiddensee, Geschichte von Hiddensee, Gedichte von Ringelnatz und natürlich Fachliteratur zum Thema Stummfilm und Deutsche Geschichte.

Die schweigende Muse, (das dritte von links) die Autobiographie der Stummfilmdiva, liegt seit 2019 neben meinem Bett. Das Buch diente uns als Grundlage für das Stück und ist überall mit gelben Post-it beklebt. Um die Atmosphäre der Goldenen Zwanziger besser zu begreifen, studierte ich Vicki Baums Menschen im Hotel . Mit Renate Seydel konnte ich dieses Jahr über Ihr Buch Asta Nielsen. Ein Leben zwischen Kopenhagen, Berlin und Hiddensee sprechen, und sie bei der Premiere persönlich begrüßen.
Das Buch über Astrid Lindgren packte ich auch dazu. Beim Lesen von Asta Nielsen. Filmgenie und Neue Frau habe ich viele Parallelen zwischen diesen Frauen entdeckt. Ganz abgesehen davon, dass ich die beiden Skandinavierinnen bewundernswert finde. Künstlerisch und menschlich zugleich. Die Liebe zu

In der Mitte liegen Sach- und Fachbücher, die sich schon lange auf meinem Schreibtisch türmen, oder ganz frisch eingetroffen sind. Mein ständiger Begleiter ist Freeing the natural voice von Kristin Linklater – ein Muss für jeden Schauspieler und Sprecher. Die Bullet Journal Methode  ist mein Anker in stürmischen Zeiten, ebenso wie Designing Your Life (de: Mach, was Du willst. Design Thinking fürs Leben). Allen, die bei mir Stimmtraining machen, empfehle ich Die Welt ist Klang , auch wenn es keine leichte Kost ist. Von Robert McKee lerne ich, was eine perfekte Story ausmacht und wenn ihr mein #storydoing verfolgt habt, wisst ihr, dass mich Maren Hoff mit ihrem Jedes Kind darf glücklich sein  besonders beeindruckt hat. (Auf dem Foto fehlt das Buch, da ich es leider nicht finden konnte … Muss meinen Sohn fragen, er versteckt gern meine Sachen…)

 

Die untere Reihe hat mich aus dem Alltag entführt und viele Nächte wach gehalten. Die Trilogie Gelobtes Land von Christine Heimannsberg musste ich mehrmals anfangen. Ich war schockiert und neugierig gleichermaßen. Wer sich die Frage stellt, wie wir als Gesellschaft auf dem Planeten Erde weiterleben wollen, darf sich diese Dystopie nicht entgehen lassen. Alle Bücher von Juli Zeh kann ich gleich dazu packen, nicht nur Leere Herzen. Die Werke von Isabell Allende und Julian Barnes sind Musik für meine Seele! Genauso wie die Geschichten von Judith Hermann, die ich dieses Jahr entdeckt habe. Den Satz „Wer die Musik kennt, kann nicht unglücklich sein“ aus Wer ist Martha? von Marjana Gaponenko habe ich dieses Jahr oft zitiert. Und „je mehr Sprachen du sprichst, umso menschlicher wirst du“ steht für sich.

Hast eins von diesen Büchern gelesen? Oder hast du eine Empfehlung für mich?
Schreib es mir in die Kommentare! Ich freue mich über jede Anregung! 

Pandemische Chroniken einer Mutter

Mit Mundschutz in der S-Bahn

Die zwei Corona-Wellen haben mich sehr herausgefordert und Einiges gelehrt.
Am 30.März wurde ein Artikel auf LinkedIn von mir veröffentlicht mit dem Titel 3 Tipps for #wfh with Toddler . Naiverweise glaubte ich damals, der ganze Wahnsinn wär bald zu Ende. 

Zeig mir deine Kraft!

Doch weder der Kauf eines Trampolins noch ein perfektes Zeitmanagement haben mich vor einem Burn-out gerettet. Wie auch viele andere, war ich Ende Mai mit meinen Nerven am Ende.
Fußballstadien öffneten sich. Das Frischgezapfte lief wieder.
Und ich führte Videokonferenzen, jederzeit auf Folgendes gefasst:

– Mama, ich muss kacken!!!!
– Warum hat dieser Mann keine Haare?
– Kann ich noch mehr Salzstangen?
– Schau, was ich mit der Zahnpasta gemalt habe!
– Wann darf ich wieder mit Tet spielen?
– Mein Glas ist kaputt!
– Hör doch auf zu arbeiten!!!!!!! (Spielzeug, Geschirr oder Bücher gegen meinen Rücken)

Mein bester Assistent

Zu meinem Leid packte meinen Sohn noch das Dino-Fieber:
ich wurde gebissen, gestochen und bespuckt. Und das Ganze vor den Augen meiner Teilnehmer.

Homeoffice mit Dinos

Abends um neun, während mein Pachycephalosaurus leise schnarchte, begann meine produktivste Arbeitszeit. Als Ritual schrieb ich jeden Tag:

  1. Wie war der Tag insgesamt?
  2. Freude des Tages?
  3. Challenge des Tages?
  4. Frage für morgen.
Pause auf dem Tempelhofer Feld

Ich teilte es dann mit meinen Kollegen bei Blinkist, die auch Eltern waren.
So begann die gegenseitige Unterstützung, die uns alle ermutigte weiterzumachen.
Zumindest bis zum nächsten Tag.

Dann kam der Sommer und mit ihm die Illusion der Normalität.
Ich konnte Kinderstimmen auf den Spielplätzen hören,  die Erzieherinnen mit Mundschutz begrüßten mich jeden Morgen in der Kita und im August waren wir sogar 8 Tage im Wald zelten!!!

Zelten am Ellbogensee


Der Oktober brachte uns zwei Quarantäne. Zum Glück waren wir alle gesund. Seinen 5.Geburtstag feierte mein Sohn ohne Freunde. Die Party konnten wir aber paar Tage später nachholen.

Mein Sohn wurde fünf

Mit Notbetreuung und Arbeitsaufteilung kommen wir gut durch den Dezember durch.
Ich nehme jetzt viele Sachen lockerer, und erwarte nicht mehr von mir selbst perfekte Mutter und perfekte Arbeitskraft zu sein. Zumindest nicht in diesen Zeiten 🙂

 

Weihnachten und Co

Dass mein Sohn Ende Dezember nicht seine Großeltern zu Gesicht bekommt ist nichts Außergewöhnliches.
Unsere Familien leben  nicht gerade um die Ecke (USA / Russland),  Weihnachtsflugpreise sind alles andere als erschwinglich und ich reise sowieso viel lieber im Sommer. 


Damit wir nicht in ein tiefes Loch aus Gänsebraten und Glühwein reinfallen, laden wir viele Freunde in der Zeit zwischen den Jahren ein. Oder statten selbst einen Besuch ab. Am 25sten lösen wir Kindertheaterkarten ein und am 30ten singen wir fröhlich russische Winterlieder auf dem Jolkafest. Spielt das Wetter mit, fahren wir zum Schlachtensee. Nachdem die Strecke zwischen der S-Bahn und „Fischerhütte“ durchlaufen ist, wartet auf uns heißer Kakao und paar Pommes. Normalerweise. 

 

Mein Weihnachtsgeschenk: das Spiel Hus

Dieses Jahr fühle ich mich ziemlich einsam in den Rauhnächten. Und auch ein bisschen eingeschlossen. Nach 1 Stunde Spielplatz habe ich keine Lust auf die frische Luft und bleibe dann doch lieber auf der Couch. Am zweiten Weihnachtstag hat es aber plötzlich geschneit! In Berlin! Auf einmal stand meine Familie draußen, wie bei einem Feueralarm.  Auch wenn der Zauber nur fünf Minuten anhielt, hat es sich gelohnt die warme Stube zu verlassen und sich mit begeisterten Nachbarn zu unterhalten 🙂

Wenn Eltern zu lange schlafen…

Was wir dieses Jahr doch geschafft haben – zum Schlachtensee zu fahren! Und es hat sich so was von gelohnt!

Spiegelspiel am Schlachtensee

Freu(n)den des Jahres

Dafür bin ich dieses Jahr besonders dankbar:

Ich habe jeden Sommertag damit begonnen, meinem Mini-Paradies auf dem Gemeinschaftsdach zu danken.

 

  • Meinen Nachbarn
  • Meinen Freunden

    Mit Freunden auf dem Tempelhofer Feld
  • Kita von meinem Sohn
  • Meine Kursteilnehmer
  • Meine Familie (Partner und Sohn)
  • Ellbogensee
  • Hafen- und Kurbetrieb Hiddensee (Link)

Was mich 2021 erwartet

  • mehr bloggen
  • mehr Content
  • Wiedersehen mit meinen Eltern
  • „Asta!Asta!Asta!“ Vorstellungen auf Hiddensee
  • Online Voice and Language Coaching
  • Quality time mit meiner Familie

    Mein Motto für 2021 lautet: The Sky is the limit

Der Ausblick von meinem Dach

Wenn ich schon dieses Jahr keine Raketen schießen darf, muss ich selbst eine werden!
So viel zu meinem Motto 2021 🙂
Was ich genau damit meine und wie meine Reise nach oben aussehen wird verrate ich in meinem ersten Artikel des Jahres. Stay tuned!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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